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Bildungszentrum Tor-zur-Welt

 

 

TzW-Infobrief 6

      

 

 

 

 


Leser der Stele

Details                          Foto: Ingo Danneberg

 

Layout Tor zur Welt

TzW Projekt-Steckbrief

 

TzW Dokumentation der Bauarbeiten

 

 

 

 

Projekt-Broschüre

Über den Stand der baulichen und pädagogischen Planungen des Bildungszentrums liegt eine umfassende Projektbroschüre vor.

 

 

 

Mit dem Projekt Tor-zur-Welt entsteht in der Mitte des Hamburger Stadtteils
Wilhelmsburg durch Neu- und Umbauten ein Zentrum in der Bildungslandschaft der Elbinseln
:

 


© Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, Hamburg

 

Das Projekt wird im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg (2007-2013) von der Behörde für Schule und Berufsbildung in Kooperation mit anderen Fachbehörden, dem Bezirk Mitte und zahlreichen lokalen Akteuren entwickelt. Es soll sowohl hinsichtlich seines pädagogischen und sozialen Konzepts und des breiten Beteiligungsprozesses als auch der städtebaulichen und architektonischen Realisierung Impulse für die Stadtteilentwicklung geben.

 

Die drei Schulen


und die Kita Koppelstieg

 

sowie ihre schulnahen und nichtschulischen Partner

 


arbeiten eng zusammen und werden ihre Bildungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote mit den Schulen und Trägern sozialer, kultureller und sportlicher Angebote im Stadtteil abstimmen und vernetzen.

 

Sie werden dabei von Kooperationspartnern unterstützt wie

 

Herz des Bildungszentrums ist ein großes Multifunktionsgebäude mit kulturellen Einrichtungen, einem Veranstaltungssaal, einer Kantine und einem Elterncafé. Hier werden auch die Elternschule Wilhelmsburg, das Integrationszentrum von verikom, die Volkshochschule und Weiterbildung Hamburg untergebracht sein.

Weitere Besonderheiten sind ein Umweltzentrum für Kinder im Vorschulalter bis Klasse 6 sowie ein Science Center und ein School & Business Center für die älteren Schüler und Kooperationspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft.

 

Der preisgekrönte Entwurf des architektonischen Wettbewerbs der IBA (bof-architekten und Landschaftsarchitekten Breimann & Bruun), der die Ideen der lokalen Akteure in vorbildlicher Weise aufgreift, wird durch den Bauträger GWG Gewerbe bis Ende 2012 umgesetzt.

 

 

Audiofeature Tor zur Welt

 

Der Audiobeitrag zum Projekt 'Tor zur Welt' ist im Rahmen der Dialogreihe Bildungslandschaften entstanden, welche die Montag Stiftung Urbane Räume und die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft aus Bonn in Kooperation mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie an der Universität Siegen in der Bonner Villa Prieger durchführten. Ziel der Veranstaltungsreihe war, den Dialog von Pädagogen, Architekten und Planern zu intensivieren. Zusätzlich zum Diskurs exponierter Vertreter der Fachrichtungen wurde an den Dialogabenden jeweils ein Praxisbeispiel vorgestellt - am 20.Januar 2009 war dieses das Hamburger "Tor zu Welt". Weitere Informationen

 

Download mp3 (15 MB)

 

 

Sie finden auf dieser Startseite Informationen zur aktuellen Entwicklung. Näheres zu einzelnen Aspekten des Projekts siehe linke Navigationsleiste.

 

 

Aktuelles

 

25. November  2011


Kosmopolis: Die geistige Heimat für das Tor zur Welt

 

Portrait Uli Hellweg

 

In seinem Einleitungsvortrag zum IBA-Forum Kosmopolis bezog sich IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg auf den amerikanischen Soziologen Richard Sennett, wenn er sagt, dass die Begegnung mit dem Fremden nirgendwo direkter und unmittelbarer stattfindet als in den Bildungseinrichtungen. Am Eingang des jetzt renovierten  Mittelstufengebäudes des Gymnasiums im Bildungszentrum Tor zur Welt steht dafür das Motto:  360° weltoffen. „Bildungseinrichtungen sind die wahren neuen Stadtteilzentren“, sagte der IBA-Geschäftsführer und stellt klar, „sie müssen auch städtebaulich und architektonisch die Highlights einer kosmopolitisch orientierten Stadt sein. Wie das Bildungszentrum Tor zur Welt beispielhaft zeigt, geht es dabei nicht nur um formelles Schulwissen, sondern um alle Bereiche der Persönlichkeitsbildung…“

 

Hellweg geht in seinen Ausführungen zu dem IBA-Schwerpunkt „Kosmopolis“ von einer Definition des aus Ghana stammenden Philosophen Kwame Anthony Appiah aus. Der hebt den Wert des einzelnen menschlichen Lebens hervor und die Pflichten gegenüber anderen Menschen, die über die Grenzen der Familie und Staatsbürgerschaft  hinausgehen. Die Stadtentwicklung der IBA orientiere sich an Leitideen wie sie von Ulrich Beck und Edgar Grande formuliert wurden: „Der Kosmopolitismus kombiniert Wertschätzung von Differenz und Andersartigkeit mit den Bemühungen, neue demokratische Formen der politischen Herrschaft jenseits der Nationalstaaten zu konzipieren“. Den gesamten Vortrag finden Sie hier als Download; eine Zusammenfassung des IBA-Forums unter http://www.iba-hamburg.de/mitgestalten/iba-forum/iba-forum-2011-kosmopolis.html

 

 

August 2011

Der Umbau des KIWI geht voran

 

Das Betreten der Baustelle ist verboten, das Betreten des in den Sommerferien umgebauten KIWIs aber ausdrücklich erwünscht.

 

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15. Juni 2011

2. Bemusterungstermin:
Diese Holzvertäflung soll es sein!

 

 (Foto: I.Danneberg)

 

.. scheint Patrick Ostrop von bof-archikten vor der Musterfassade auf dem Neubaugelände an der Krieterstraße zu sagen, und alle stimmten zu. Die Stülpschalung aus Lärche mit einer silbergrauen Lasur (die den natürlichen Verwitterungseffekt vorweg nimmt und vereinheitlicht) soll überall an den Außenfassaden des Neubaus Verwendung finden. Sie fand in der Tat schnell allgemeine Zustimmung. Hinsichtlich der vielen anderen Alternativen zu Fußbodenbelägen, Deckengestaltung, Fenstern und Farbkonzepten im Innen- und Außenbereich fiel der bunt zusammengesetzten Kommission aus Oberbaurat, Behörden- und IBA-Vetretern, Schulleitern, Lehrern, künftigen Nutzern des Bildungszentrums, Eltern sowie Vertretern des Bauherrn und der ausführenden Gesellschaft die Entscheidung nicht immer leicht.

 

 

20. Mai 2011

Ein schöner Abschied mit etwas Wehmut

 

Es gibt nur wenige ganz besondere Höhepunkte in der Geschichte einer Schule: Dieses war einer, der in ermutigender Weise sichtbar machte, welche weitreichenden Wirkungen pädagogisches Engagement haben kann.

Der Abschied in den vorzeitigen Ruhestand von Gerlind Buscher, Schulleiterin des KiWI und Mitbegründerin des Tor zu Welt, kam überraschend und für alle (einschließlich sie selbst) zu schnell. Er machte das weitgespannte Netzwerk sichtbar, das sie im Laufe vieler Jahre für ein gemeinsames Ziel geknüpft hatte.


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17. Mai 2011

Pilotprojekt „Unsere Insel“ gestartet

 

 

Mit einer Vorstellung der Projektparter der künftigen Medialen Geowerkstatt im Tor zur Welt und einer Demonstration der Möglichkeiten immersiver Präsentation ging das Pilotprojekt dieser Einrichtung im Kuppelsaal des Hamburger Planetariums eindrucksvoll an den Start. Thomas Kraupe, Direktor des Planetariums, machte es in seiner Einführung deutlich:  „Wir verfügen bereits heute über die Möglichkeiten, komplexe Zusammenhänge des globalen Wandels durch immersive Projektionsmöglichkeiten mit Schülerinnen und Schülern zu erschließen und sehr anschaulich darzustellen.“ Genau das soll ab 2013 in der Medialen Geowerkstatt realisiert werden, die einem kleinen Planetarium gleicht. 7 Schulen haben bei dieser Auftaktveranstaltung ihre 12 Projektvorhaben für die Pilotphase vorgestellt und dafür die technische Ausstattung überreicht bekommen.
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12. Januar 2011

Weitreichende Einigkeit über Farben und Materialien


 Foto: Ingo Danneberg


In einem ersten Bemusterungsverfahren stimmten sich Eigentümer (Schulbau Hamburg), Bauherr (GWG Gewerbe), IBA, Bezirk und die lokalen Akteure unter Anwesenheit von Oberbaurat Walter (BSU) über die Gestaltung der Fassaden und Aussenanlagen ab. Dabei gab es weitreichende Zustimmung zu den Vorschlägen der Architekten bof und der Landschaftsarchitekten Breimann&Bruun. Die Gebäude des Neubaus erhalten danach eine aluminiumfarbene Dacheindeckung aus Profiltafeln mit integrierten Photovoltaikmodulen. Die Fassaden bestehen aus einer Lärchenholz-Schalung mit einer silbergrauen Lasur, die den natürlichen Verwitterungsprozess optisch vorweg nimmt. Dem vielfach geäußerten Wunsch nach mehr Farbe soll durch unterschiedliche Grüntöne der Lüftungselemente (an den Fenstern) und der Eingangsbereiche nachgekommen werden, die sich in den Innenraum fortsetzen. Auch die große Dachterrasse soll farbig gestaltet werden.
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ältere Meldungen siehe "Geschichte"



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(Änderungsdatum: 10.01.12)